GTIN
Die GTIN, Global Trade Item Number, ist die international eindeutige Artikelnummer des GS1-Standards und identifiziert ein Produkt auf jeder Verpackungsebene.
Rückverfolgbarkeit
auch: Global Trade Item Number, Artikelnummer
Die GTIN ist die Basis vieler Barcodes, etwa des EAN-Strichcodes und des GS1 DataMatrix. Sie wird von GS1 vergeben und bildet bei Medizinprodukten in der Regel die UDI-DI der UDI. Über die GTIN lassen sich Artikel eindeutig erfassen, was die Grundlage für automatische Identifikation und Rückverfolgbarkeit ist.
Aufbau der GTIN
Jede Verpackungsebene, etwa Einzelpackung, Bündel und Karton, erhält eine eigene GTIN. So bleibt nachvollziehbar, welche Einheit erfasst wurde. Im Spital sorgt eine saubere Zuordnung von GTIN zu Artikelstammdaten dafür, dass ein Scan die richtigen Informationen liefert. Wie das im Wareneingang zusammenspielt, zeigt der Einsatzbereich Logistik und Lager.
Zum Vertiefen
Aufbau und Varianten der GTIN
Die GTIN ist meist dreizehnstellig und besteht aus der GS1-Basisnummer, einer Artikelnummer und einer Prüfziffer. Daneben gibt es GTIN-8, GTIN-12 und GTIN-14.
Jede Verpackungsebene, also Einzelpackung, Bündel und Karton, erhält eine eigene GTIN, damit klar ist, welche Einheit erfasst wurde.
GTIN als Basis für UDI
Im Gesundheitswesen bildet die GTIN in der GS1-Umsetzung die UDI-DI eines Medizinprodukts. So verbindet ein einziger Standard Bestellwesen, Lager und die regulatorische Produktidentifikation.
Häufige Fragen zu GTIN
Was ist eine GTIN?
Wie hängt die GTIN mit dem Barcode zusammen?
Was ist der Unterschied zwischen GTIN und UDI?
Wer vergibt die GTIN?
Wozu dient die GTIN im Spital?
Wie viele Stellen hat eine GTIN?
Hat jede Verpackungsebene eine eigene GTIN?
Im Blog vertieft
Verwandte Begriffe
Quellen und weiterführende Informationen
Quelle: GS1. Stand Juni 2026. Einordnung durch medTrack.
medTrack
GTIN in der Praxis
medTrack erfasst Artikel über GTIN per Scan und hält Stammdaten und Chargen verlässlich zusammen.