Konsignationslager
Ein Konsignationslager ist ein Lager beim Anwender, dessen Ware im Eigentum des Lieferanten bleibt und erst bei der tatsächlichen Entnahme abgerechnet wird.
Materiallogistik
auch: Konsignationsware, Consignment Stock
Beim Konsignationslager liegt die Ware im Spital, gehört aber bis zur Entnahme dem Lieferanten. Verbreitet ist das bei Implantaten und teurem OP-Material. Damit die Abrechnung stimmt, ist die scangestützte Erfassung der Entnahme über GTIN und Charge entscheidend, verbunden mit durchgängiger Rückverfolgbarkeit.
So funktioniert Konsignationslager
Ware bereitstellen
Lieferant liefert ins Spital
Eigentum bleibt
Bis zur Entnahme beim Lieferanten
Entnahme erfassen
Scan bei Verbrauch
Abrechnung
Erst bei Verbrauch fällig
Das Modell senkt die Kapitalbindung im Spital und sichert Verfügbarkeit, verlangt aber saubere Erfassung: Ohne verlässlichen Scan der Entnahme stimmen weder Bestand noch Abrechnung. Für Versandeinheiten hilft der SSCC. Wie medTrack das unterstützt, zeigt der Einsatzbereich Einkauf und Lieferkette.
Zum Vertiefen
Eigentum und Abrechnung
Die Ware liegt beim Anwender, bleibt aber bis zur Entnahme im Eigentum des Lieferanten. Erst der Verbrauch löst die Abrechnung aus. Das senkt die Kapitalbindung im Spital.
Warum der Scan zählt
Ohne verlässliche, scangestützte Erfassung der Entnahme stimmen weder Bestand noch Abrechnung. Über GTIN und Charge wird jede Entnahme eindeutig zugeordnet.
Häufige Fragen zu Konsignationslager
Was ist ein Konsignationslager?
Wann wird abgerechnet?
Wo wird es eingesetzt?
Welchen Vorteil hat es?
Was ist die Voraussetzung?
Wem gehört die Ware im Konsignationslager?
Verwandte Begriffe
Quellen und weiterführende Informationen
Quelle: Fachstandards der Beschaffungs- und Lagerlogistik. Stand Juni 2026. Einordnung durch medTrack.
medTrack
Konsignationslager in der Praxis
medTrack erfasst Entnahmen per Scan und hält Bestand und Verbrauch verlässlich nach.