Vier-Augen-Prinzip
Das Vier-Augen-Prinzip lässt einen kritischen Schritt von zwei Personen unabhängig prüfen, das senkt das Risiko bei Risiko-Medikamenten und Betäubungsmitteln.
Compliance
auch: Doppelkontrolle
Beim Vier-Augen-Prinzip prüfen zwei Personen denselben kritischen Schritt unabhängig voneinander und bestätigen ihn. Eingesetzt wird es vor allem bei Hochrisiko-Medikamenten und Betäubungsmitteln. Es ergänzt technische Prüfungen wie das Bedside Scanning, ersetzt die fachliche Verantwortung aber nicht.
So funktioniert Vier-Augen-Prinzip
Zwei Personen
Unabhängig
Prüfen
Kritischer Schritt
Bestätigen
Beide quittieren
Sicherheit
Risiko gesenkt
Damit die Doppelkontrolle wirkt, müssen beide Prüfungen wirklich unabhängig erfolgen. Ein Scan kann sie stützen, indem er Abweichungen sichtbar macht.
Zum Vertiefen
Wo das Prinzip greift
Bei Hochrisikoarzneimitteln, Betäubungsmitteln und anderen kritischen Schritten prüfen zwei Personen unabhängig. Die Doppelkontrolle senkt das Risiko von Fehlern und Abweichungen.
Häufige Fragen zu Vier-Augen-Prinzip
Was ist das Vier-Augen-Prinzip?
Wo wird es eingesetzt?
Warum gerade bei Betäubungsmitteln?
Ersetzt Technik das Vier-Augen-Prinzip?
Wie wird es dokumentiert?
Wann wird das Vier-Augen-Prinzip angewendet?
Im Blog vertieft
Verwandte Begriffe
Quellen und weiterführende Informationen
Quellen: Stiftung Patientensicherheit Schweiz, BAG. Stand Juni 2026. Einordnung durch medTrack.
medTrack
Vier-Augen-Prinzip in der Praxis
medTrack stützt kritische Kontrollen im Arbeitsmoment und macht Abweichungen sichtbar, bevor sie zum Fehler werden.