Hochrisikoarzneimittel
Hochrisikoarzneimittel sind Wirkstoffe mit erhöhtem Risiko schwerer Schäden bei Fehlern, im Spital besonders sorgfältig zu lagern, prüfen und verabreichen.
Patientensicherheit
auch: High-Alert Medication, Risikoreiche Arzneimittel
Zu den Hochrisikoarzneimitteln zählen etwa konzentrierte Elektrolyte, Insulin, Antikoagulanzien, Opioide und Zytostatika. Fehler wirken hier besonders schwer, deshalb empfehlen sich getrennte Lagerung, Warnkennzeichnung und die Doppelkontrolle im Vier-Augen-Prinzip. Viele davon sind zugleich Betäubungsmittel.
So funktioniert Hochrisikoarzneimittel
Erkennen
Wirkstoffe mit hohem Risiko
Trennen
Getrennt und markiert lagern
Doppelkontrolle
Vier-Augen-Prinzip bei der Gabe
Prüfen
Scan von Patient und Mittel
Der scangestützte, geschlossene Medikationsprozess, die Closed Loop Medication, senkt das Fehlerrisiko zusätzlich, weil Mittel, Dosis und Patient bei jedem Schritt geprüft werden. Wie medTrack das unterstützt, zeigt die Plattform.
Zum Vertiefen
Typische Wirkstoffgruppen
Dazu zählen konzentrierte Elektrolyte wie Kaliumchlorid, Insulin, Antikoagulanzien, Opioide und Zytostatika. Fehler wirken hier besonders schwer.
Schutzmassnahmen
Üblich sind getrennte Lagerung, Warnkennzeichnung, Doppelkontrolle und scangestützte Prüfung bei der Gabe. Der geschlossene Medikationsprozess senkt das Risiko zusätzlich.
Häufige Fragen zu Hochrisikoarzneimittel
Was sind Hochrisikoarzneimittel?
Welche Beispiele gibt es?
Welche Massnahmen sind üblich?
Wie hängt das mit Betäubungsmitteln zusammen?
Wie hilft Technik?
Was heisst High-Alert Medication?
Verwandte Begriffe
Quellen und weiterführende Informationen
Quellen: Stiftung Patientensicherheit Schweiz. Stand Juni 2026. Einordnung durch medTrack.
medTrack
Sichere Medikation in der Praxis
medTrack verbindet Patient, Heilmittel und Vorgang per Scan und macht kritische Schritte nachvollziehbar.