RFID
RFID, die Radio-Frequency Identification, erkennt Objekte kontaktlos per Funk, dabei mehrere Einheiten zugleich und ohne Sichtverbindung wie beim Barcode.
Materiallogistik
auch: Radio-Frequency Identification, Funkerkennung
Bei RFID trägt ein Objekt einen kleinen Funk-Transponder, der von einem Lesegerät ausgelesen wird. Anders als beim Barcode oder beim GS1 DataMatrix braucht es keine Sichtverbindung, und viele Einheiten lassen sich gleichzeitig erfassen. RFID ergänzt damit die Verfahren der Auto-ID.
RFID im Vergleich zum Barcode
RFID
- Per Funk, ohne Sichtlinie
- Mehrere Einheiten zugleich
- Für Sets und Sterilgut
Barcode
- Optisch, mit Sichtlinie
- Eine Einheit pro Scan
- Günstig und weit verbreitet
Im Spital eignet sich RFID besonders für Sets, Instrumente und hochwertige oder sicherheitskritische Bestände, etwa im Sterilgutkreislauf oder in Schränken mit automatischer Bestandsführung. Barcode und RFID schliessen sich nicht aus, oft werden sie je nach Anwendung kombiniert. medTrack lässt sich um RFID ergänzen, siehe Logistik und Lager.
Zum Vertiefen
RFID gegen Barcode
RFID liest kontaktlos per Funk, ohne Sichtverbindung, und erfasst mehrere Einheiten zugleich. Der Barcode wird optisch und einzeln gelesen, ist aber günstiger und weiter verbreitet.
Einsatz im Spital
RFID eignet sich für Sets, Instrumente und hochwertige Bestände, etwa im Sterilgutkreislauf oder in Schränken mit automatischer Bestandsführung.
Häufige Fragen zu RFID
Was ist RFID?
Worin unterscheidet sich RFID vom Barcode?
Wo wird RFID im Spital genutzt?
Ersetzt RFID den Barcode?
Was ist ein RFID-Tag?
Wofür steht RFID?
Verwandte Begriffe
Quellen und weiterführende Informationen
Quelle: GS1, Fachstandards der Auto-ID. Stand Juni 2026. Einordnung durch medTrack.
medTrack
RFID in der Praxis
medTrack setzt auf scangestützte Erfassung und lässt sich um RFID ergänzen, wo Pulkerfassung und Echtzeitbestände den grössten Nutzen bringen.